EMS-Fehn Group Germany

Weil ein deutscher Logistiker in Albanien kein Schmiergeld zahlt, haben Arbeiter anderer Firmen die Piers des Unternehmens besetzt.

Der Ende 2013 neu gewählte Ministerpräsident Edi Rama hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, die Korruption entschieden zu bekämpfen. „Korruption ist meiner Meinung nach das Ergebnis eines kaputten Systems“, das er bekämpfen wolle, sagte er damals – auch im Hinblick auf eine mögliche Bewerbung des Landes als künftiges EU-Mitglied.

„Die Besetzung ist der bisherige Höhepunkt einer monatelangen Kampagne der staatlichen Hafenbehörde“, meint EMS-Geschäftsführer Müller. Und so griff auch er zur Ultima Ratio: Müller rief den deutschen Botschafter an. Der musste mit Ministerpräsident Rama sprechen, bis dieser den Rückzug der Besatzer anordnete.

Mehr zum Thema: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/geschaeftspraktiken-in-albanien-kein-schmiergeld-keine-genehmigung/11941380.html

 

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